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„Das Gedächtnis wirkt wie ein Strudel. Details existieren darin überhaupt nicht.“
Eric Stehfest (Jannik Schümann)

9 Tage wach

Ein Drogenfilm. Ein Blockbuster made by ProSieben.


Sie zog mit Soldaten in den Krieg. Sie versteckte sich in den Nachttischen alleinerziehender Mütter. Und sie bestimmte fast zehn Jahre lang Eric Stehfests Leben: die Droge Methamphetamin, genannt Crystal Meth. In der Bestsellerverfilmung „9 Tage wach“ kämpft Jannik Schümann als Eric Stehfest gegen seine Abhängigkeit von dem Stoff.

„Das ist wie im Krieg. Ständig auf der Suche nach dem nächsten Rausch.“
Eric Stehfest (Jannik Schümann)

Inhalt

„Wenn ich es nehme, fühle ich mich wie Jesus und der Terminator gleichzeitig.“
Eric Stehfest ist 14, als er seinen ersten Crystal-Meth-Rausch hat. Er wächst bei seiner Mutter Liane (Heike Makatsch) und ihrem Freund Tilo (Benno Fürmann) in einer sächsischen Kleinstadt auf. Nächtelang feiert Eric in Electro-Clubs. Er klaut. Er prügelt sich. Mindestens einmal im Jahr steht er vor Gericht – bis er Anja (Peri Baumeister) trifft. Für sie will er clean werden. Die beiden gehen zusammen nach Berlin. Dort beginnt Eric, Schauspiel zu studieren, und scheint sein Leben in den Griff zu kriegen. Doch dann bricht Anja sein Herz …

„Seit zehn Jahren treibt uns der Typ in den Wahnsinn. Jetzt ist Schluss damit.“
Eric Stehfests Stiefvater Tilo (Benno Fürmann)


Besetzung

Jannik Schümann ist Eric Stehfest +++ Heike Makatsch ist Liane Stehfest +++ Peri Baumeister ist Anja +++ Benno Fürmann ist Tilo +++ Martin Brambach ist Karl Hoffmann +++ Gitta Schweighöfer ist Walburga Stehfest +++ Jürgen Heinrich ist Hans-Peter Stehfest

„Er braucht niemanden, der ihn herumkommandiert, sondern Menschen, die zu ihm stehen.“
Liane Stehfest (Heike Makatsch)

9 Fakten zu „9 Tage wach“

1.
Der Film „9 Tage wach“ basiert auf dem gleichnamigen Bestseller, in dem Eric Stehfest sein Leben in der Crystal-Meth-Hölle
verarbeitet. Die verkaufte Auflage des Buches liegt bei über 200.000 Exemplaren.


2.
Neun Tage dauerte Eric Stehfests längster Crystal-Meth-Rausch, an dem er fast gestorben wäre.


3.
Crystal Meth steht für Methamphetamin und hat viele Namen: Als Pervitin wurde die Droge im Zweiten Weltkrieg Soldaten
verabreicht – so auch Eric Stehfests Großvater. Auf dem Schwarzmarkt wird es auch als Piko oder Ice bezeichnet.


4.
Der Abbau von Methamphetamin im Körper dauert länger als bei den meisten anderen Drogen, sodass ein Rausch besonders langanhaltend sein kann.*


* Drogen- und Suchtbericht 2019 des Bundesministeriums für Gesundheit

„Nur einer von zehn schafft es.“
Dr. Clemens (Thomas Bading), Arzt in der Entzugsklinik


5.
Der Lehrerclub der „Stiftung Lesen“, in dem bundesweit rund 38.000 Lehrkräfte registriert sind, empfiehlt „9 Tage wach“ als Lektüre für die Oberstufe. Eric Stehfest besucht Klassen, um Jugendliche über das Thema aufzuklären: „Ich habe es geschafft, mich als Junge vom Dorf, der ohne Bücherregal aufgewachsen ist, in das Bildungssystem einzuhacken. Deshalb war bisher jeder Schulbesuch etwas Besonderes.“ 


6.
„9 Tage wach“ gilt als das „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ der heutigen Zeit. Eric Stehfest über den veränderten Drogenkonsum: „Junkies waren früher unschwer zu erkennen, Prostitution direkt vor der Tür. Heute versucht man viel mehr, die öffentlichen Räume zu säubern. (…) Wir überschminken unsere Wahrheiten und funktionieren in der Leistungsgesellschaft. Denn darauf sind die Drogen unserer Zeit ausgelegt.“


7.
In Sachsen haben 2,0 Prozent der 18- bis 64-Jährigen bereits Crystal Meth konsumiert, in Nordrhein-Westfalen sind es 0,3 Prozent.*


8.
Heike Makatsch spielt Eric Stehfests Mutter Liane. Sie hat in ihrem persönlichen Umfeld Erfahrungen mit Menschen gemacht, die ein Drogenproblem haben: „Ich weiß, wovon dort geredet wird.“


9.
Direkt und indirekt Betroffene finden Hilfe unter: https://www.breaking-meth.de

„Plötzlich saß man sich gegenüber und war dann doch ein und dieselbe Person.“
Hauptdarsteller Jannik Schümann

Jannik Schümann wird als Eric Stehfest zum Meth-Junkie

Was dachten Sie, als Sie sich selbst als „Junkie“ im Spiegel gesehen haben?
Schümann: „Wer ist das?“ Diese Frage habe ich mir wirklich gestellt, da ich in „9 Tage wach“ komplett anders aussehe als in meinen anderen Filmen und in meinem privaten Leben. Unsere Maskenbildnerin hat unfassbar tolle Arbeit geleistet, meine Haut täglich unrein geschminkt und mir Tattoos und Narben ins Gesicht geklebt.


Wie war Ihr erstes Treffen mit Eric Stehfest?
Es war anfangs ein gegenseitiges Abchecken. Dann haben wir beide relativ schnell festgestellt, dass wir uns vertrauen können. Ab dem Moment konnten wir ganz offen und ehrlich miteinander reden und er hat mir wirklich jede Frage beantwortet, die mir auf der Zunge lag. Leicht schizophren war das Treffen jedoch auch. Immerhin ist Eric gar nicht so viel älter als ich und plötzlich saß man sich gegenüber und war dann doch ein und dieselbe Person.


Inwieweit können Sie sich mit Erics Geschichte identifizieren?
„9 Tage wach“ ist eine Geschichte über die Liebe, über den Mut, mit seinen Gefühlen umzugehen, und über die Erfüllung seiner Träume. Eric und ich teilen den gleichen Traum: Schauspieler zu sein.

„Es geht nur noch um dich, Eric. Und das hier ist die größte Prüfung Deines Lebens.“
Liane Stehfest (Heike Makatsch)


Stab

Produktion: Andreas Bareiss und Sabine de Mardt, Gaumont
Buch: Damian John Harper, Fabian Wiemker und Eric Stehfest nach der Romanvorlage von Eric Stehfest und Michael J. Stephan
Regie: Damian John Harper
Kamera: Cristian Pirjol
Redaktion ProSieben: Patrick Noël Simon
Drehorte: Berlin und Umgebung
Förderung: Medienboard Berlin-Brandenburg

„Wir haben darüber gesprochen, wo der Schmerz herkommt, den die Rolle Eric durch sein Leben treibt, und wieviel davon Jannik selber erfahren musste.“
Autor Eric Stehfest 

Drei Fragen an Autor Eric Stehfest


Was war Ihnen bei der Verfilmung von „9 Tage wach“ wichtig?
Stehfest: Mit „9 Tage wach“ will ich anderen Menschen Halt geben und damit vielleicht sogar die Chance, ein ganz neues Leben anzufangen – ohne das tägliche Stillen der Angst vor dem eigenen Spiegelbild. Deshalb war mir wahnsinnig wichtig, dass wir einen schonungslos wahrhaftigen Film entwickeln, der die Menschen in ihren Abgründen abholt und tief berührt. Meine Biografie steht für Millionen andere Biografien. Man hätte den Namen Eric im Film auch austauschen können.


Was haben Sie Jannik Schümann zur Vorbereitung auf den Dreh mitgegeben?
Ganz privat haben wir darüber gesprochen, wo der Schmerz herkommt, den die Rolle Eric durch sein Leben treibt, und wieviel davon Jannik selber erfahren musste. Was genau das war, bleibt das Geheimnis dieser besonderen Begegnung.


Was ist das für ein Gefühl, Jannik Schümann als Sie selbst auf der Leinwand zu sehen?
Jannik hat großes Interesse daran, große Gefühle freizusetzen und ist dabei auch bereit, zu leiden. Sein Spiel in „9 Tage wach“ geht nicht nur unter die Haut, sondern fällt auch unter die stärkste Performance, die ich von ihm gesehen habe.

„Wenn man es nimmt, fühlt man sich nicht geliebt, aber es tangiert einen nicht mehr.“
Meth-User Daniel (Ex-Freund von Erics Ehefrau Edith Stehfest)

Eric Stehfests Leben nach dem Rausch: „Dropout – Die Doku mit Eric Stehfest“

In der Dokumentation zeigt der cleane Meth-User Eric Stehfest, wie leicht es ist, sich die Droge zu beschaffen, und wie schwer, wieder von ihr wegzukommen. Hierfür geht er zurück an die Orte seiner Vergangenheit und trifft dort unter anderem auf Junkies, Dealer und Ex-User. Dabei spricht er über seine persönliche Sicht auf die Droge und sein Leben nach „9 Tage wach“: „Den Geruch vergisst man nie. Nach Katzenpisse und Lack.“

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